Donnerstag, Juni 28, 2007

FfA - Phase 4

Nach erfolgreich gemeisterter Phase 3 ist man natürlich über das Flirten hinaus. Nun liegt es an beiden Partnern, was aus der ganzen Sache wird, ob nun Affaire, oder Beziehung.
Es ist sicherlich viel Arbeit, eine Beziehung entstehen zu lassen, und sie später auch am Leben zu erhalten, aber es lohnt sich, und alle Mühen zahlen sich aus. Es ist ein gegenseitiges Nehmen und Geben, ein ständiges Eingehen von Kompromissen, und jeder Partner muss mal zurückstecken. Im Idealfall jedenfalls. Es gibt aber auch andere Fälle, in denen einer mehr gibt als der andere, aber das ist mir momentan zu traurig, um näher darauf einzugehen.
Ich gehe jetzt einfach mal vom Idealfall der Idealfälle aus, also
Phase 4: Die Beziehung
Hier lauern ebenfalls an jeder Ecke Fettnäpfchen, die umgangen werden wollen.
Ist man frisch verliebt, muss der/die Liebste natürlich mit Freunden, Bekannten und Verwandten bekannt gemacht werden. In der Regel in eben dieser Reihenfolge.
Als erstes sind Feunde und Bekannte dran. Das kann manchmal echt peinlich werden. Nicht nur für den, der neu vorgestellt wird, sondern auch für den, der vorstellt. Ich bin heilfroh, dass ich meinen Liebsten nicht meinen ehemaligen Kollegen vorstellen musste, weil diese (vor allem einer derer) immer genauestens über meine Fortschritte unterrichtet waren. Und neugierig nachgefragt haben, sollte ich mich mal etwas zurückgehalten haben. Da ich meinem Liebsten diese Publicity vorenthalten habe, wäre für mich ein Kennenlernen ziemlich peinlich gewesen, weil meine Kollegen sicherlich sehr indiskrete Fragen gestellt hätten (an dieser Stelle ein lieber Gruß ins Büro!).
Das Vorstellen hier ist relativ einfach, da die meisten meiner Bekannten meinen Liebsten bereits kennen und einfach nur neu ist, dass wir zusammen sind.
Vorgestellt zu werden ist auch nicht gerade einfach. Einige Freunde und Bekannte meines Liebsten, die nicht hier im Ort leben, habe ich bereits kennengelernt. Das Gefühl, sich wie ein Affe im Zoo vorzukommen, ist sicherlich jedem bekannt, der so etwas mitgemacht hat.
Glücklicherweise gewöhnen sich die Leute schnell daran, den neuen Partner zu sehen, und die Neugier verschwindet nach und nach.
Die größte Hürde ist das Kennenlernen der Eltern und dem Rest der Familie. Bei mir war das schnell erledigt, denn meinen Eltern kannten meinen Liebsten bereits, und ich musste ihnen nur noch beibringen, dass er jetzt mein Freund ist. Es hätte schlimmer sein können. Meine Familie kann durchaus sehr peinlich sein (diese Tatsache hat nur meine jüngste Schwester bestätigt, die sich, im Unwissen, dass ich meinen Liebsten mit zu meinen Eltern gebracht hatte, etwas blamiert hat). Aber diesmal wurden keinerlei Fragen zu Herkunft, Beruf, Plänen, Familie, Schuhgröße und Integrität gestellt, und keine niedlichen Anekdoten aus meiner Kindheit und Jugend erzählt, so dass die ganze Sache auch für mich recht angenehm verlaufen ist.
Was mir allerdings noch bevorsteht, ist das Kennenlernen seiner Eltern. Da werde ich echt nervös. Aber ich denke, das werde ich meistern, denn bisher war ich immer der Traum meiner potentiellen Schwiegermütter ;-)
Hat man all dies hinter sich gebracht, dann kann man erleichtert aufatmen, wenn sich auf keiner Seite zu große Peinlichkeiten oder Antipatien gezeigt haben. Und kann beruhigt nach Hause fahren und seinem eigenen kleinen Leben nachgehen.
Der Rest ist Arbeit und Genießen :-)

Sonntag, Juni 03, 2007

FfA - Phase 3

So, die erste Hürde ist also mit Erfolg genommen und nun geht es in die nächste Phase, die

Phase 3: Die Dating-Phase

Dies ist die Phase zum besseren Kennen lernen. Wird wirklich was aus der Geschichte, oder geht man sich nach ein paar Treffen schon dermaßen auf den Geist, dass es zwangsweise zum Scheitern verurteilt ist.

Für die nächsten Dates ist es elementar, dass man sich viel unterhält und verschiedene Dinge miteinander macht. Also sind am besten Verabredungen im Museum, in Cafes, zum Spazierengehen im Wald oder im Park, im Zoo, zum Eisessen (wenn es nicht gerade tiefster Winter ist) oder in einer netten kleinen Bar. Hauptsache, es gibt Zeit und Möglichkeit zum Reden. Und es ist zumindest ein bisschen romantisch.

Wenn ich ehrlich sein soll, dann bin ich selten über das zweite Date hinausgekommen. Nicht, weil ich die Männer dann immer abgeschossen habe, aber ich war mir meistens schon nach dem ersten Date im Klaren, ob das was geben könnte mit dem Mann, oder nicht. Also gab es entweder ein ziemlich heißes zweites Date mit einem erfolgreichen Kandidaten, oder ein oder zwei müde Dates mit welchen, die nicht so unbedingt überzeugend gewesen waren, aber dennoch eine zweite Chance haben sollten.

Diesmal ist jedoch alles anders, deshalb maße ich mir an, auch über die Dates nach dem ersten Treffen zu schreiben. ;-) Naja, mittlerweile bin ich bei Date Nummer 10 oder so angelangt, und ich glaube nicht an ein schnelles Ende der Phase 3 in meinem Fall.

Natürlich hängt der Verlauf der weiteren Dates vom Schüchternheitsfaktor beider Parteien ab, aber wenn sich beide gut verstehen und die Zuneigung auf Gegenseitigkeit beruht, sollte man Fortschritte verzeichnen können, wie groß oder klein diese auch immer sein mögen.

Gute Zeichen sind immer das Suchen der körperlichen Nähe des anderen. Das kann sich auch bei sehr schüchternen Personen im freundschaftlichen Knuffen in die Seite äußern. Man muss ja nicht sofort übereinander herfallen, aber dezente und scheinbar unabsichtliche Berührungen sollten sich spätestens nach dem dritten Date einstellen. Wenn der potentielle Partner nicht völlig gefühlskalt und unsensibel ist, sollte er diese vorsichtigen vortastenden Schritte erwidern, denn er will ja das Gleiche.

Zwischen den Dates ist ein reger E-Mail-Verkehr und häufiges Telefonieren ein sehr gutes Signal, dass der oder die Angebetete dieselben Absichten hegt wie man selbst.

Darüber hinaus frage ich mich dann auch immer selbst, ob es ein eindeutiges Interesse meinerseits gibt. Kribbelt es im Bauch, wenn ich an ihn denke? Will ich ihn, auch wenn der Kellner viel hübscher ist als er? Werde ich sentimental, wenn ich in seine Augen schaue? Trifft das alles zu, dann ist alles in Ordnung. Bin ich stattdessen genervt, wenn er den Mund aufmacht, und kann seine Berührung kaum ertragen, dann lasse ich das Daten lieber sein.
Nichts ist schlimmer, als sich für jemanden zum Horst zu machen, der einen eigentlich gar nicht will. In der Phase drei besteht natürlich auch die Möglichkeit, einfach nur hingehalten zu werden. Keine eindeutigen Signale vom Gegenüber sind auf die Dauer unerträglich und, meiner Meinung nach, respektlos. Es sollte zumindest erkennbar sein, ob die Ziele beider dieselben sind, oder ob ein Teil nur Freundschaft will, obwohl der andere Teil tiefere Absichten hegt.

Für den Verlauf der einzelnen Dates gibt es kein wirkliches Erfolgsrezept, oder ein vorgeschriebenes Muster, wie weit man nach den Treffen gekommen sein sollte, weil das sehr von der individuellen Einstellung beider Partner abhängt. Allerdings sollte ein deutliches Näherkommen schon erkennbar sein. Einfach nur die Gegenwart des Anderen genießen ist zwar schön, aber bringt auf die Dauer keinen weiter. Ich finde, dass spätestens nach dem dritten oder vierten Date für beide Seiten erkennbar sein sollte, welche Interessen der jeweils andere verfolgt.

Um sich beim Herantasten nicht zum Affen zu machen ist überlegtes Handeln gefragt. Leise und dezent auf Tuchfühlung gehen. Beim Nebeneinandergehen wie zufällig die Hand des anderen berühren (hat bei mir nicht geklappt, aber mein Fall ist nicht unbedingt als Präzedenzfall geeignet; im Normalfall sollte das schon eine Reaktion hervorrufen), beim Überreichen von Getränken oder ähnlichem die Hand des Gegenübers leicht und kurz festhalten. Beim Reden öfters der oder dem Angebeteten in die Augen sehen. Nicht zu sehr, das könnte als Starren ausgelegt werden und führt zu Verunsicherungen. Und darauf achten, ob sich die Pupillen der anderen Person erweitern, welches ein eindeutiges Zeichen für ein eindeutiges Interesse ist.

Ein eher nebensächlicher Aspekt (es sei denn, Mann ist völlig pleite) ist das Zahlen der Rechnungen oder Eintrittskarten. Ich achte eigentlich immer darauf, dass er nicht immer zahlt. Es sollte zumindest ungefähr ausgeglichen sein. Sonst fühle ich mich immer schlecht dabei. In Zeiten der Emanzipation halte ich es für durchaus angemessen, auch mal einen Mann einzuladen.

Andere eindeutige Zeichen bei Frauen sind natürlich, wie in vielen Studien beschrieben, das Befeuchten der Lippen mit der Zunge, das Spielen mit den Haaren, das Berühren des Halses. Und macht sie bei leichten Berührungen keinen Rückzieher, dann ist die Sache auf jeden Fall geritzt, und Mann kann sich weiter vorwagen. Im Idealfall kommt ihm die Frau nun entgegen, und man trifft sich in der Mitte. Und damit hätte in dieser Hinsicht die Phase 3 ein Ende.

Kommen jedoch keinerlei eindeutige Signale von der Dame des Herzens, zeigt sie keine Reaktion auf Versuche der physischen Kontaktaufnahme, auch nach dem vierten Date nicht, und lässt sie immer schön den Herren zahlen, dann siegt das Ganze nicht sehr viel versprechend aus. Das ist dann schon eher eine sehr unschöne Hinhaltetaktik. Hier heißt es dann: Nägeln mit Köpfen machen, oder, für unsere nordischen Landsleute, Butter bei die Fische tun. Das erfordert zwar ziemlichen Mut, weil das Risiko, einen Korb zu bekommen, in diesem Fall recht hoch ist, aber es bringt ja auch nichts, die nächsten zwanzig Dates ergebnislos verstreichen zu lassen.

Es hilft also nichts, die Sache muss direkt angegangen werden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, die wahre Absicht des potentiellen Partners herauszufinden: eine physische und eine theoretische Methode.

Die physische Methode funktioniert folgendermaßen: Man passt einen halbwegs guten Moment ab, spätestens bei der Verabschiedung, und drückt dem / der Angebeteten einen Kuss auf den Mund. Danach herrscht auf jeden Fall Klarheit. Entweder man kassiert eine Ohrfeige und es war das letzte Date (bei einer Frau), beziehungsweise man hört nie wieder etwas von der anderen Person (bei einem Mann). Oder aber, der Kuss wird erwidert, und damit verabschiedet man sich in Phase vier.

Wem das zu wild und direkt ist, der kann es mit der theoretischen Methode versuchen. Hier gibt es verschiedenste Arten für die verschiedenen Härtegrade der Schüchternheit.

Eine im ersten Moment völlig unverfängliche Frage wäre beispielsweise: „Hast du Lust, mit mir nächste Woche auf eine Party zu gehen?“. So unschuldig die Frage auch klingen mag, es steckt viel dahinter. Hier muss der Herzbube / die Herzdame Farbe bekennen. Kann er/sie sich vorstellen, mit dem anderen auf eine Feier zu gehen, bei der wahrscheinlich nur unbekannte Gesichter anwesend sein werden? Und offensichtlich soll man ja auch dem Freundeskreis des Gegenübers vorgestellt werden. Lautet die Antwort ja, dann ist alles im grünen Bereich, und man kann sich weiterhin Hoffnungen machen.

Für die den mittleren Härtgrad empfehle ich eine Einladung in die eigenen vier Wände. Zum selbstgekochten Dinner, oder zum Zeigen der Briefmarkensammlung. Der Grund ist egal. Traut er/sie sich in die Höhle des Löwen, würde ich auf jeden Fall schon mal die Gummis … ähm … den Sekt kalt stellen.

Die ganz Harten können es mit der direkten Frage nach den Absichten des Gegenübers versuchen. Meist bekommt man auf direkte Fragen auch direkte Antworten, was diese Methode nicht unbedingt einfach macht. Warnung: Wenig Erfolg versprechend sind Fragen wie „Willst Du mit mir f***en?“ oder „Willst du mich heiraten?“. Die Fragen sind zwar direkt, aber verfrüht oder gar unverschämt. Eine bessere Frage wäre da schon: „Was willst du eigentlich von mir?“ obwohl ich das auch nicht so unbedingt toll finde. Am besten die Sprache auf die gemeinsame Zeit lenken, und dann fragen, ob sie sich vorstellen kann, mehr Zeit miteinander zu verbringen. Das Ergebnis kann allerdings sehr schmerzhaft sein. Niemand wird gerne abserviert. Aber es besteht ja auch immer noch die kleine Chance, dass der/die Angebetete einfach zu schüchtern war, auch nur einen halben Schritt zu machen.

Es ist immer besser, schnell Klarheit zu haben, als über endlos scheinende Zeiträume hinweg im Nebel gelassen zu werden. Niemand ist vor einem Korb sicher. Aber man sollte sich da einfach nicht zu viele Gedanken drüber machen. Es geht immer weiter, und Omas guter Spruch „Andere Mütter haben auch hübsche Söhne (beziehungsweise Töchter)“ gilt auch immer noch.

Im Idealfall jedoch gehen in Phase drei beide potentiellen Partner aufeinander zu, wie schnell auch immer. Der eine gibt eine Vorlage, der andere geht darauf in, und umgekehrt. Und irgendwann ist man beim ersten Kuss angelangt, der dann hoffentlich auch gut ist, und nicht nur nass und luschig.

Sonntag, Mai 27, 2007

FfA - Phase 2

Zusammenfassend lässt sich über Phase 1 sagen, dass man/frau sich, auf welche Art auch immer, kennengelernt haben, und nun bereit sind für
Phase 2: Das erste Date

Eine sehr kritische Phase. Mit dem ersten Eindruck wird über Erfolg oder Misserfolg entschieden. Das erste Date ist mit Erwartungen und meist auch mit viel Verlegenheit gepaart.

Als Frau habe ich meine ersten Dates immer sorgfältig vorbereitet. Ich habe mich zurechtgemacht, die Natur bekämpft (Brauen gezupft, Beine rasiert...) und stundenlang nach einem Outfit gesucht. Es sollte nicht zu aufreizend wirken, sonst hätte der Mann gedacht, ich will ihn bloß ins Bett bekommen, aber auch nicht zu spießig sein, sonst wäre der Mann sicher noch auf die Idee gekommen, ich wäre prüde oder snobbish.

Als Treffpunkt bietet sich am ehesten ein öffentlicher Ort an, vor allem bei Internet-Bekanntschaften. Also eine beiden bekannte Kneipe, oder ein allgemeinerer Treffpunkt wie ein Bahnhof oder eine bestimmte Straßenecke.
Niemals beim ersten Date ins Kino. Das ist tödlich für jede Kommunikation, und verhindert sehr erfolgreich das weitere Kennenlernen.
Essen gehen halte ich meistens auch nicht für eine so gute Idee, weil dann das Date, auch wenn es schlecht laufen sollte, zeitlich von der Dauer des Essens abhängt. Läuft alles gut, dann ist das nicht schlimm, aber wenn es schrecklich ist, dann ist man an das Essen gebunden, und da kann sich die Zeit bis ins Unendliche dehnen. Langweilige Kommunikation ist ja an sich schon schlimm, aber wenn frau dann nicht einmal unter fadenscheinigen Gründen gehen kann, weil das Essen noch nicht am Tisch ist, oder noch nicht aufgegessen, ist das schon ziemlich schlimm. Das Übelste ist dann aber, wenn der Gegenüber auch noch schlimme Tischmanieren hat. Spontane Herpesausbrüche beim ersten Date sind nicht unbedingt das, was frau sich von einem solchen Treffen erwartet.
Also ist die beste Lösung, sich eine nette, nicht zu laute Kneipe zu suchen, und sich dort ersteinmal ausgiebig zu beschnuppern. Trifft man sich früh genug, dann kann man sich dann noch überlegen, ob man zu einer gemeinsame Nahrungsaufnahme bereit ist.
Ich habe es am liebsten, wenn der Mann Treffpunkt und Uhrzeit vorschlägt, dann kann ich immer noch sagen, ob es mir passt, oder nicht, und eine andere Zeit ausmachen.

Viele Frauen kommen zu spät, weil Sie Männer gerne warten lassen, ob sie es nun bewusst oder unbewusst tun. Bei denen ist es eine regelrechte Masche. Diese Frauen haben auch keinerlei schlechtes Gewissen, dass Mann warten muss, bis er platte Füße hat.

Zu dieser Sorte Frauen gehöre ich nicht. Erstens halte ich ein solches Verhalten für unhöflich, und andererseits zeugt es von schlechtem Zeitmanagement. Ich bin meistens viel zu früh da, und warte dann unauffällig, bis der Mann eintrudelt. Stehe ich nämlich schon da und zeige ihm, dass ich seit mindestens einer Viertelstunde auf ihn warte gibt es ihm einerseits das Gefühl, dass er es auf jeden Fall wert ist, dass frau sich wegen ihm die Beine in den Bauch steht (oder er hält mich für derart verzweifelt, dass ich es kaum abwarten kann, mich mit einem so tollen Kerl wie ihm zu treffen), andererseits könnte er auch ein schlechtes Gewissen bekommen, weil er zu spät ist.
Aber ausgehend von dem Normalfall des verspäteten Erscheinens der Dame sollte der Mann dennoch nicht zu lange warten. Eine Viertelstunde ist völlig in Ordung, eine halbe Stunde allerdings schon das Ende des Erträglichen. Länger sollte Mann wirklich nicht warten, denn es besteht ja auch die Möglichkeit, dass die Dame nicht mehr auftaucht. Aber weil das hier ein Flirttip sein soll, möchte ich diese Variante nicht weiter ausführen.
Vom Mann erwarte ich, dass er sich dem Anlass entsprechend kleidet. Von Anzug und Krawatte halte ich nicht so unbedingt viel, also wären Jeans und T-Shirt völlig in Ordung. Solange die Klamotten sauber und nicht völlig aus der Mode sind, ist ziemlich alles bei mir erlaubt. Das der Mann frisch geduscht ist und sich unerwünschte Gesichtbehaarung entfernt hat, ist für mich allerdings selbstverständlich. Müffelnde Männer mit Urwald im Gesicht fallen doch eher aus meinem Opferschema raus.
Nun haben wir folgende Situation: Treffen vor einer netten Kneipe, die Dame ist erschienen, ca. 5 Minuten zu spät, nett herausgeputzt. Der Mann ist frisch rasiert, geduscht und hat frisch gewaschene und gebügelte Klamotten an. Die zwei gehen in die Kneipe und setzen sich an einen Tisch. Von der nächsten Stunde hängt Erfolg oder Scheitern des Dates ab.
An Getränken sollte an etwas wählen, was keinen oder nur wenig Alkohol enthält. Eine zu lockere Zunge oder enthemmtes Verhalten ist nicht unbedingt ein Garant für ein gelungenes Date. Also besser nur ein Radler anstatt einem Bier. Dann klappt das mit der Artikulation auch ein bisschen länger.
Die Kommunikation ist nun der Faktor, von dem alles abhängt. Das beste ist es, diese erstmal so allgemein wie möglich zu halten. Filme und Musik bieten immer eine gute Grundlage für neutrale Gespräche, in denen man trotzdem noch über den Partner lernen kann. Und außerdem kann man hier schon erste größere Gemeinsamkeiten oder Unterschiede festmachen. Sind die ersten Schüchternheiten und Unsicherheiten dann verschwunden, kann man sich anderen Themen zuwenden.
Eigentlich ist es einfacher, über Dinge zu schreiben, die absolut tabu sind beim ersten Date. Reden über vorige Beziehungen beispielsweise. Das ist ein absolutes No-No. Kein Mann und keine Frau will sich Jammern oder Wut über den/die Ex von einem fast Fremden anhören.
Was man auf keinen Fall machen sollte, ist sich verstellen. Man kann sich ein bisschen zusammenreißen, um das Date nicht gleich schon nach fünf Minuten mit einem chauvinistischen oder feministischen Spruch enden zu lassen, aber man kann ja antesten, ob das Gegenüber auf die gleichen flachen Witze steht wie man selbst.
Was auch gar nicht geht ist Prahlerei. Ich will nicht hören, wie toll, wie stark oder wie reich mein Date ist. Dann kann er auch direkt in Säbelzahntigerfell mit der Keule über der Schulter kommen, das finde ich ebenso anziehend. Auch das Gummiboot zur Yacht hochstufen ist keine gute Idee, da sowas irgendwann auf jeden Fall rauskommt, sollte die Sache ernster werden.
Zu tiefschürfende Gespräche beim ersten Date sind anstrengend. Weil man sich noch nicht richtig kenn, passen (hoffentlich) beide Seiten auf, was sie sagen, und dann krampft sich das ganze so vor sich hin. Also nicht über Politik oder Weltanschauungen dikutieren, das führt beim ersten Date nur zu Knoten im Gehirn.
Vorträge über Computer, Autos oder Fußball sind ebenso angweilig für den Gesprächspartner wie einseitige Kommunikation über Mode, Make-up oder Schuhe. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass die Themen beide Seiten interessieren, und spätestens, wenn das Date gähnt und das Muster der Rauhfasertpete auswendig lernt, sollte dezent das Thema gewechselt werden.
Geistreiche Witze (ok, ich stehe auch schon mal auf ziemlich platte Sprüche) und nette Anekdoten reichen bei mir völlig aus, um mich zu gewinnen. Wenn mich ein Mann zum Lachen bringt, bin ich hin und weg.
Flirten hat viel mit Augenkontakt, Mimik und Körpersprache zu tun. Also beobachte ich mein Gegenüber, achte darauf, ob er positive oder negative Signale sendet. Verschränkt er seine Arme, ist das kein besonders gutes Zeichen. Sieht er sich oft im Raum um, rufe ich im Geiste schon nach der Rechnung. Wendet er dazu noch seinen Körper ab, könnte ich auch direkt schon nach Hause gehen. Positiv ist es, wenn er mich viel anlächelt, offen mir gegenüber sitzt, und nur Augen für mich hat. Dann ist eigentlich schon alles gebongt.
Eine Frau möchte sich beim ersten Date gut unterhalten fühlen, ein bisschen begehrt und auf jeden Fall geschätzt. Ist der Mann in der Lage ihr dieses Gefühl zu vermitteln, dann ist die größte Hürde bereits genommen.
Also: Die Frau zum Lachen bringen, ein paar kleine Komplimente in die Unterhaltung einflechten, nur sie ansehen und immer schön locker bleiben. Dann klappt alles wie von selbst.
Nach dem Date kommt das Zahlen. Die Frau alleine zahlen zu lassen halte ich zwar für sehr emanzipiert, auch sehr unhöflich. Getrennte Rechnung beim ersten Date finde ich völlig in Ordnung, wenn ich auch sehr gerne den Mann alleine zahlen lasse. Erfreulich, aber muss nicht sein.
Nun geht es noch um die Verabschiedung. Es gibt verschiedene Arten, sich zu verabschieden. Hieran kann man auch sehen, wie erfolgreich das Date war.
Ein kurzes "Tschüss" ist nicht unbedingt ein Zeichen für ein gutes Date. Hier sollte man/frau sich nicht auf ein Folge-Date einstellen. Also auf zum nächsten Versuch...
Vielversprechend ist eine kurze Umarmung, am besten noch mit Bussi auf die Wange. Das zweite Date ist schon so gut wie gebongt.
Natürlich gibt es auch die extreme Variante, wo die Verabschiedung erst am nächsten Morgen in der Wohnung passiert. Aber muss ja nicht direkt beim ersten Date sein ... (soll aber schon mal vorgekommen sein ;-) )
Auf dem Weg nach Hause kann man/frau das Date nochmal Revue passieren lassen, sich EInzelheiten nochmal einprägen, damit Gesprächsinhalte vertieft werden können, oder Gemeinsamkeiten ausgebaut.
Aber man kann sich auch einfach nur erleichtert freuen, dass der erste Stolperstein aus dem Weg geräumt wurde, und alles halbwegs glatt gegangen ist, man die Cola nicht verschüttet, keine peinlichen Einzelheiten ausgeplaudert und über seine eigenen Füße gefallen ist.

Samstag, Mai 26, 2007

FfA - Phase 1

Flirten für Anfänger (Männer im Speziellen)
Mein Süßer ist als Flirter eine einzige Katastrophe. Nun gut, er ist sehr aus der Übung, aber so langsam könnte er ja doch mal ein bisschen aus sich rauskommen.

Dazu kommt, dass ein lieber Kollege auch ständig Probleme im richtigen Umgang mit dem anderen Geschlecht hat.

Daher habe ich mir überlegt, dass ich mal ein paar Tipps geben könnte, so als Betroffene, die immer wieder Probleme mit dem Verständnis des männlichen Wesens hat, an die männlichen Wesen selbst gerichtet.



Phase 1: Das Kennenlernen

Heutzutage kann man sich an vielen Orten kennenlernen. Die wahrscheinlichsten Varianten für Singles in meinem Alter sind allerdings Single-Aktionen (also Speed-Dating, Ü 30-Parties, Single-Reisen etc.) oder das Internet. Natürlich gibt es auch noch konventionelle Wege wie Freundeskreis, Verein, Job oder Supermarkt. Aber da ist der Markt doch sehr eingeschränkt. In meinem Freundeskreis sind fast nur Pärchen, und die übrigen Singles sind entweder absolut nicht mein Typ oder nicht zu empfehlen (wie die alte Weisheit schon sagte: Männer über 30 sind wie Toiletten: entweder besetzt oder beschissen.). Im Verein sieht es hier auch mau aus, eine Beziehung im Job halte ich für unprofessionell, und imSupermarkt habe ich, ehrlich gesagt, noch nie jemanden kennengelernt.

Speed-Dating habe ich noch nie ausprobiert, Singlereisen auch nicht. Dazu war ich noch nicht verzweifelt genug. Aber über's Internet habe ich schon einige Männer kennengelernt, mit unterschiedlichem Erfolg (von spontanen Ekel-Anfällen bis hin zu mehrjährigen Beziehung war alles drin).

Lernt man sich im "wahren Leben" kennen (ob jetzt über Single-Aktionen oder im Supermarkt), dann ist es relativ einfach, den potentiellen Partner abzuchecken. Man sieht sie/ihn ja vor sich, kann die Stimme hören, die Körpersprache und Mimik sehen, und schon mal antesten, ob die Chemie stimmt.

Im Internet ist das nicht so einfach. Man investiert teilweise viel Zeit und Emotionen, ohne sich wirklich zu kennen. Daher bin ich zuletzt dazu übergegangen, die Männer so schnell wie möglich kennenzulernen. Das beugt Enttäuschungen vor, weil man sich ja doch ein Bild vom Gegenüber macht, weil man Körpersprache, Mimik und Geruch nicht über Internet oder Telefon senden kann. Wenn man sich dann schnell verabredet, investiert man nicht zuviel im Voraus. Und das finde ich einfach besser.

Donnerstag, Mai 17, 2007

Knutsch-Küss-Schlabber

Küssen ist ein schönes Thema. Ich küsse gerne. Und viel. Wenn ich denn jemand zu Küssen habe (hoffentlich ja bald wieder).

Es gibt die verschiedensten Arten von Küssen. Und die verschiedensten Arten von Küssern. Und fast alles macht Spaß. Nur ganz wenige Sorten nicht, aber dazu später.

Am lustigsten finde ich laute, halbfeuchte Schmatzer auf die Wange. Am besten noch vor vielen Leuten, die sich darüber amüsieren, wenn der Geküsste den Sabber von der Wange wischt und ein schockiertes Gesicht macht.

In der richtigen Situation darf auch mal durch's Gesicht geleckt werden. Aber auch nur, wenn die Stimmung sehr albern und man alleine ist. Sonst ist das selbst mir zu peinlich.

Aber so richtig schön sind zärtliche, sanfte Küsse. Da ist es auch egal, wohin geküsst wird. Leicht wie Schmetterlinge, zärtlich und sanft. Das ist was für romantische Stunden zu zweit.

Zungenküsse mag ich natürlich auch. Mal zärtlich, mal wild, mal spielerisch, mal fordernd. Hängt natürlich absolut von der Stimmung und der Situation ab. Was ich aber absolut nicht leiden kann, sind Küsse, bei denen sich die Zunge des Partners anfühlt wie ein toter Fisch. So einen Kuss habe ich mal bekommen. Und nicht wiederholt. Zungenküsse sind ein Partnerspiel, bei dem beide mitmachen müssen. Ansonsten kann ich auch darauf verzichten, auf den Mann zu den Fischküssen natürlich auch. Beim Zungenkuss ist alles erlaubt. Kaugummi klauen, Zungenkämpfe, Plombenzählen ... hauptsache, der Partner macht mit.

Es gibt natürlich auch noch andere Küsse. Familiäre Küsse, zum Beispiel. Die schönen Familienküsse sind die von Eltern oder Geschwistern, oder auch Freunden und Freundinnen. Nicht so schöne gibt es dann von alten, runzligen Tanten, die beleidigt wären, wenn man ihnen keinen Kuss auf die Wange zur Begrüßung gibt. Dass die aber auch nicht verstehen wollen, dass solche Aktionen Traumata auslösen können, die Runzelküsse für den Rest des Lebens mit sofortigem Herpes-Ausbruch bestrafen....

Küsse zwischendurch, zur Verabschiedung oder Begrüßen des Liebsten, einfach mal so spontan als Liebesbeweis über den Tag verteilt, sind auch sehr nett. Sie kosten nicht viel Zeit, und zeigen doch Liebe und Zuneigung.

Was ich auch absolut nicht ausstehen kann sind Küsse auf's Ohr. Das tut weh, ist unhöflich und respektlos.

Aber bis auf drei kleine Ausnahmen sind Küsse einfach nur toll. Ich freue mich darauf, dass ich hoffentlich bald auch wieder jemanden zum Küssen habe.

Mittwoch, Mai 16, 2007

Wie die Zeit vergeht ...

Vor lauter Stress bin ich in letzter Zeit zu rein gar nichts gekommen. Aber heute habe ich mal ein bisschen Zeit, weil alle Arbeit schon gemacht ist, und ich bloß auf den nächten Stressschub warte.
Im Schwabenland werde ich wohl nicht bleiben, mein Chef will mich nicht behalten. Aber das macht es mir umso leichter, wieder zurück nach Hause zu gehen. Auch weil sich meine beste Freundin und diverse andere Leute sehr darüber freuen :-)
Der momentan wichigste Grund ist, wie sollte es auch anders sein, der Pfarrer, den ich Anfang des Jahres kennengelernt habe. Wir verbringen so viel Zeit wie möglich miteinander, telefonieren viel und kommen gut miteinander klar. Aber wir sind sehr verschieden, was die meisten Dinge betrifft. Ehrlich gesagt, ist er, vor allem was Zwischenmenschliches angeht, mein absolutes Gegenteil.
Im Flirten ist er eine einzige Katastrophe. Sehe ich ihn ein bisschen zu lange an, wird er gleich verlegen. Teste ich meine Grenzen aus, kann es passieren, dass er aufsteht und ganz schnell nach Hause muss.
Ich muss zugeben, es hat sich gebessert, aber ich grabe ja auch schon seit März an ihm rum. Und das ist echt ein Langsamkeits-Rekord für mich! Wow!
Er ist sowas von schüchtern, das habe ich noch nicht erlebt! Es ist ja nicht so, dass er noch nie eine Freundin hatte, aber ich frage mich manchmal, wie er das wohl angestellt hat!
Vor ein paar Wochen waren wir im Kino. Ich dachte, wo wir dann so nebeneinander sitzen, und er weiss, dass ich was von ihm will, da tastet er vielleicht mal nach meiner Hand, oder er legt den Arm um mich. Aber nichts da. Nichts ist passiert, nicht ein kleines bisschen. Ein katastrophaler Flirter!
Immerhin sind wir mittlerweile beim Kuscheln angekommen. Aber für's Küssen ist es noch zu früh, sagt er. Naja, ich passe mich halt an, weil ich nicht will, dass er irgendwann wieder aufsteht und wegläuft. Aber ich habe ihm schon angedroht, dass ich irgendwann, wenn es mir viel zu lange dauert, mit der Keule kome und ihn bewußtlos irgendwo ankette, damit er nicht mehr weglaufen kann ;-)
Er hat auch Angst, dass er nicht küssen kann, aber das kann ich ja nun echt nicht beurteilen. Außerdem stehen die Chancen ziemlich gut, dass er küssen kann, weil ich bisher bloß einen einzigen Kerl geküsst habe, der nicht küssen konnte. Und der war richtig schlecht, nebenbei bemerkt. Aber den habe ich dann auch bloß ein einziges Mal geküsst. Also liegt die Wahrscheinlichkeit, dass er nicht küssen kann, bei ca. 2%. Die Chancen stehen also gut. :-)))
Dieses Wochenende bin ich ja wieder zu Hause, mal sehen, ob ich ein bisschen weiterkomme....

Montag, März 05, 2007

Korrektur

Nachdem ich nochmal ein Wochenende daheim verbracht habe, und während der Fahrten viel Zeit zum Nachdenken hatte, ist mir klar geworden, dass es im Prinzip gar nicht darum geht, WAS ich will, sondern WEN ich will.
Irgendwie war das früher nie so ein Problem. Ich hab 'nen Typen gesehen, ihn angemacht, und entweder 'ne Abfuhr kassiert oder Erfolg gehabt. Völlig unkompliziert, es war ja kein Thema, jemand Neues zu finden. Neuer Typ, neues Glück.
Aber jetzt ist es alles andere als einfach geworden. Als weiblicher Single über dreissig 'nen passablen männlichen Single über dreissig zu finden ist ganz schön schwer. Denn nichts ist wahrer als der Spruch, dass Männer wie Toiletten sind: entweder besetzt oder beschissen.
Und merkwürdigerweise bin ich echt vorsichtig geworden. Das war eigenlich nie meine Art. Ich bin auf die Schnauze gefallen, wieder aufgestanden und habe einfach weitergemacht. Es war ja noch genug Zeit.
Doch jetzt liegt meine letzte lange Beziehung schon mehr als zwei Jahre zurück, in der Zwischenzeit gab es nur hoffnunglose Fälle. Männer, mit denen ich mir ein Zusammen-alt-werden vorstellen konnte, gab es eher weniger.
Und so richtige Lust auf Flirten habe ich irgendwie auch nicht mehr. Als ich letztens noch mal in einer Disco war, da hat es mich absolut nicht gereizt, mir da jemanden anzulachen.
Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich jemand Bestimmtes will. Und da fängt es dann an, so richtig kompliziert zu werden. Denn dieser Jemand ist in einer Beziehung, und nichts liegt mir ferner, mich in eine bestehende Beziehung einzumischen. Ich will doch keiner Frau den Mann wegnehmen. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als mich zu freuen, wenn ich ihn sehe, und zu leiden, dass er nicht an meiner Seite sein kann.
Dieser Mann wäre für mich der einzig wichtige Grund, im Schwabenland zu bleiben. Würde er sagen: "Bleib, ich will dich in meiner Nähe behalten." Dann würde ich sofort, ohne zu überlegen, hier bleiben.
Auf der anderen Seite ist dieser Mann gleichzeitig einer der Hauptgründe, dass ich hier wieder wegwill. Daran zu denken, dass er jeden Abend zu seiner Freundin fährt, während ich alleine in meinem Zimmer hänge, die Vorstellung, dass die beiden eines Tages heiraten, das ist zu viel für mein armes kleines Herz. Das könnte ich nicht ertragen.
Also weiß ich, WEN ich will, doch er ist so unerreichbar, dass es mich schmerzt, ihn zu sehen. Ich gehe ihm aus dem Weg und suche gleichzeitig nach guten Gründen, ein paar Worte mit ihm zu wechseln. Doch auf die Dauer kann das nicht weitergehen, dann werde ich irgendwann völlig wahnsinnig.
Die einzig richtige Konsequenz ist also, mir in der Heimat wieder Arbeit zu suchen und zurückzugehen. Dann wäre auch mein Heimweh endlich wieder weg. Und ich könnte mal sehen, was der Pfarrer so macht. ;-)

Und hier noch mein momentanes Lieblingslied (von In Extremo), weil es meine Sehnsucht so richtig gut ausdrückt...

Singapur
Die alte Heimat ist fern von hier
Nur ihre Narben die blieben mir
Wenn Wellen meine Spuren lecken
Will ich das Salz des Windes schmecken
Bin vogelfrei, weit von daheim
Ein jeder Ort wird wohl besser sein
Hab aufgebaut und reiße ein
Der Große Sturm soll meiner sein
Der Wellenschlag bezähmt mein Herz
Schmeiß über Bord den Lebensschmerz
Kein letzter Blick, kein Gruß zurück
Das Leiden schwindet Stück für Stück

: Lass mich, lass mich nie wieder los
Lass mich, lass mich nie wieder los :

Die fernen Töne treiben mich
Wie die Motte in das Licht
Werd meine Seele tief ergründen
Und ich weiß ich werd mich finden
: Lass mich... :