Montag, Januar 29, 2007

Reif für die Klapse

Ich fass es nicht. Ausgerechnet mir passiert mal wieder sowas. Es darf echt nicht wahr sein!
Mein Traummann sieht in etwa so aus: groß, schlank (nicht zu dünn, nicht zu dick), lange Haare, ein bisschen wild, Musiker (spielt zumindest in 'ner Schrammel-Band oder so), am liebsten noch tätowiert und mit Ohrring. Und intelligent.
Und jetzt das: ich habe ihn gesehen, und es war passiert. Es ist zu Heulen.
Spießig (ein absoluter Anzug-Fanatiker, der so gut wie nie ohne Krawatte aus dem Haus geht), Kurzhaar-Frisur mit Seitenscheitel, Milchbubi. Darüber hinaus ist er auch noch Pfarrer (evangelisch, wohlgemerkt!).
Und bei mir hat der Blitz eingeschlagen. Volle Socke. Mit allen unverkennbaren Anzeichen: In seiner Gegenwart setzt mein Sprachzentrum aus, und ich bin froh, überhaupt ein verständliches Wort zu sagen, dass dann aber keineswegs sinnvoll ist. Ich bekomme weiche Knie, wenn ich ihn sehe, und in meinem Bauch ist ein Schwarm Schmetterlinge eingezogen. Und ich bin hyperaktiv und gleichzeitig totmüde.
In der ersten Nacht habe ich von ihm geträumt. Ein Alptraum sondergleichen. So träumt frau doch nicht von einem Geistlichen! Dementsprechend bin ich schon um 6 nach 5 Stunden Schlaf wieder wach gewesen und habe den Rest des Tages den Kopf gegen die Wand geschlagen. Zumindest mal bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Aber seine Augen und sein Gesicht habe ich trotzdem die ganze Zeit vor mir gesehen.
Na, Glückwunsch, das hab ich ja wieder ganz toll hingekriegt! Ich verknalle mich in einen Typen, der das genaue Gegenteil von dem ist, auf das ich eigentlich abfahre. Und darüber hinaus ist er auch noch Pfarrer. Nichts gegen Pfarrer, ich kenne einige, und die mag ich alle. Aber ich will doch keinen Pfarrer neben mir im Bett haben! Das geht doch irgendwie nicht! Und ist doch auch überhaupt nicht mit meinem Lebensstil, der eher in die Sex, Drugs and Rock'n Roll - Richtung geht, vereinbar.
Der arme Kerl fällt sicher in Ohnmacht, wenn er rausfindet, dass ich meine Ex-Männer nicht mal mehr an 2 Händen abzählen kann und ausserdem tätowiert und gepierct bin. Das funktioniert doch nie im Leben!
Letzte Nacht habe ich mir vorgenommen, nicht von ihm zu träumen. Und ich habe geträumt, ich würde nicht von ihm träumen. Toll, weil ich so nämlich trotzdem die ganze Zeit nur von ihm geträumt, hab. Hat ja super geklappt!
Ich lasse mich einweisen. Das kann doch alles nur der Hormon-Stau sein. Bestimmt ist das bloß ein Strohfeuer und schnell wieder vobei. Und sehen werde ich ihn ja vorerst auch nicht, weil er in meiner Heimatstadt wohnt.
Aber für alle Fälle habe ich im Netz recherchiert und seine E-Mail-Adresse gefunden. Nein, ich werde ihm nicht schreiben. Nein, das werde ich nicht. Ich werde dem dringenden Wusch widerstehen. OHMMMMMMMMMMMMMMMMM..... Naja, 'ne kleine Mail kann ja nicht schaden, oder? NEIN!! Ich werde mich dagegen wehren, ich werde meine ganze Kraft zusammennehmen und ihm NICHT schreiben. Vielleicht....

Freitag, Januar 19, 2007

Rainbow-Day

Heute war ein echter Regenbogen-Tag. Ein Regenbogen nach dem anderen! Sechs davon habe ich als Foto festhalten können, drei hatte ich davor schon verpasst, und ich weiss nicht, wieviele dann noch kamen.


Hätte ich mal bloß nach dem Topf voller Gold gesucht... ;-)







Montag, Januar 15, 2007

Kummerkastentante

Manchmal glaub ich's echt nicht.
Ich meine, wenn sich meine Freundinnen bei mir ausheulen, dann finde ich das normal. Mache ich ja auch bei denen.
Dann wird schon mal stundenlang über misslungene Beziehungs-Versuche diskutiert, im Kreis geredet, geheult, gelacht, im Selbstmitleid gesuhlt, weil wir dann doch den Richtigen nicht finden, geklagt, gelästert.
Aber wenn das meine Ex-Freunde auch wollen, dann finde ich das mehr als merkwürdig. OK, ich unterhalte zu den meisten meiner Ex-Partner ein relativ gutes Verhältnis. Immerhin waren wir ja mal verliebt und haben Freud und Leid geteilt. Ich denke, das verbindet dann schon irgendwie.
Komisch wird es dann, wenn meine Ex-Partner mit Liebeskummer zu mir kommen. Das finde ich dann schon mehr als merkwürdig. Gibt es sonst keine offenen Ohren?
Liebeskummer-Gespräche mit meinen Freundinnen sind gut. Wir unterstützen uns gegenseitig. Wenn meine Freundin mit Herzschmerz anruft, dann helfe ich ihr gerne. Ich weiss nämlich genau, dass sie auch Zeit und ein offenes Ohr für mich hat, wenn ich sie anrufe, um ihr mein Herz auszuschütten.
Ruft aber einer meiner Ex-Lover an, dann weiss ich, dass das Ganze nur einseitig verlaufen wird. Er will jammern und heulen, weil er das bei seinen Kumpels nicht kann. Die würden ihn auslachen. Aber die Ex, die ist gut genug dafür. Die ist so lieb, die hört zu, die tröstet, die hat Mitleid. Ist dann das Schlimmste überstanden, hör ich erstmal nichts mehr von ihm. Ich weiss doch, wie's läuft. Männer sind doch alle so.
Leider bin ich dann auch immer zu nett, um zu sagen, dass er besser zu 'ner Parkuhr gehen soll. Hach, ja. Heute Abend kann ich mir wieder was anhören. Der Ärmste (siehe "Amour Fou") hatte was Neues gefunden, die ihm dann aber fremdgegangen ist. Und er hat eben angefragt, ob er mich anrufen darf. Was soll ich denn sagen? Ich weiss, dass er relativ wenige Leute hat, die ihm zuhören, da kann ich ihm doch nicht sagen, dass mich das alles nicht interessiert! Und er ist doch noch so jung! Aber andererseits müsste er auch mittlerweile alt genug sein, zu wissen, dass Liebeskummer zum Leben dazugehört und in seltesten Fällen tödlich ist. Ich habe genug davon gehabt in meinem Leben, den letzten erst vor ein paar Wochen (ist hier auch nachzulesen). Aber wie immer habe ich überlebt.
Das Schlimme ist ja, dass ich genau weiss, woran es bei ihm scheitert, und dass es immer wieder an genau diesem Punkt scheitern wird, wenn er sich nicht ändert. Aber er ist noch nicht so weit, das zu verstehen. Er muss noch viel lernen, aber ich befürchte, dass er das auch nicht verstehen wird.
Es ist zum graue-Haare-kriegen. Ich weiss, dass er heute Abend wieder völlig verzweifelt am Telefon heulen wird, ich ihn aber nicht trösten kann, weil er meint, dass diese Dinge immer nur ihm passieren. Und dass alle was gegen ihn haben. Dass es mir nicht besser geht als ihm übersieht er gerne, hört nicht zu und ist völlig auf sein Selbstmitleid konzentriert. Tja, und ich werde wieder total verständnisvoll sein, ihm sagen, dass das eh bloß eine dumme Kuh war, die ihn nicht wert ist, und dass er ganz bestimmt darüber hinwegkommen wird. Außerdem gibt es bestimmt eine Frau, die ihn so lieben wird wie er ist, und die ihn auch verdient hat. Toller Rat, ich weiß. Und vor allem toll daran ist, dass er von einer einundreissigjährigen kommt, die es immer noch nicht auf die Reihe gekriegt hat, mal 'nen Kerl zu finden, der nicht bei Liebeskummer anruft und ihr die Ohren vollheult.
*SEUFZ*

Samstag, Januar 13, 2007

Jahresrückblick 2006

Das Jahr 2006 neigt sich dem Ende zu. Eine gute Gelegenheit, das Jahr Revue passieren zu lassen, denn viel ist passiert, Gutes wie Schlechtes, positive Überraschungen und bittere Enttäuschungen.

Was hatte ich mir von 2006 erwartet? Eigentlich hatte ich gehofft, ich könnte endlich mal versuchen, ein geregeltes Leben außerhalb meines Elternhauses zu führen, mit einem geregelten Job, einem geregelten Einkommen und geregelten Hobbies. Vielleicht sogar einen Mann kennenlernen, mit dem ich mir eine Zukunft vorstellen könnte.

Doch was ist daraus geworden?

Das Neue Jahr hat direkt schon gut angefangen. Portmonnaie geklaut, die Sylvesternacht habe ich auf dem Polizeirevier verbracht, um eine Anzeige aufzugeben. Die Tage danach bin ich dann von Amt zu Amt gepilgert, um meine Papiere neu zu beantragen. Aber halb so schlimm, denn einen neuen Führerschein wollte ich sowieso mal beantragen, und das Portmonnaie kam ein paar Wochen später samt Unterlagen per Post.

Der Hammer kam im Februar: "Ihr Vertrag wird nicht verlängert und Sie sind ab sofort sämtlicher Pflichten uns gegenüber entbunden." Nicht ab Ende des Monats, nicht ab Ende der Woche, nicht ab heute Abend. Sofort. Im Nachhinein war das auch nicht so sehr negativ, da ich so noch bis Mai, dem Ablaufszeitpunkt meines Vertrages, Zeit hatte, einen neuen Job zu finden, ohne wirklich arbeitslos zu sein.

Und wie das Leben so spielt, habe ich tatsächlich einen neuen Job in diesem Zeitraum gefunden, allerdings mit einem erheblichen Minus-Faktor: Ich musste umziehen und das ausgerechnet ins Schwabenland.

Der neue Job war und ist super. Das Arbeitsklima könnte kaum besser sein, es ist ein echtes Team, und die Arbeit macht Spaß.
Meine Wohnung ist nicht so berauschend, aber ich kann damit leben. Wer lebt schon gerne im Altersheim? ...
Und die Schwaben ... sind halt Schwaben. Nicht ganz einfach für jemand, der aus dem Rheinland stammt.

Männertechnisch ist 2006 einiges gelaufen. Aber genauso chaotisch wie der Rest meines Lebens auch. Amour Fou, One Night Stands, eine unglückliche Affaire. Aber aufgrund meiner doch recht unsicheren Zukunft bin ich auch nicht ganz traurig, dass ich nicht dem Mann meines Lebens über den Weg gelaufen bin.

Tja, mal sehen, was 2007 für mich in peto hat. Ein paar Dinge, die auf mich zukommen, weiss ich schon. Werde ich meinen Job behalten? Werde ich wieder zurück nach W. gehen, weil ich in der Gegend eine neue Arbeit finde? Alles andere versuche ich, einfach auf mich zukommen zu lassen. Es ist einfach nicht absehbar.

Ach ja, und mein Vorsatz für 2007: Mehr Musik machen. Sollte ich echt in L. bleiben, dann werde ich nach einer Band suchen, die mich als Sängerin duldet. Und gehe ich zurück nach W., habe ich ja hier genug Möglichkeiten zum Musizieren.

Merry Christmas!

Meine Wünsche für Weihnachten waren bescheiden, und sie sind fast alle in Erfüllung gegangen. Ich wollte mit meiner Familie zusammen sein, mit den Menschen, die ich liebe und denen ich vertraue. Dieser Wunsch ist mir mehr als erfüllt worden. Wir haben viel Zeit miteinender verbracht, viel gelacht und noch mehr gegessen.
Allerding wünsche ich gewissen Leute, trotz Fest der Liebe und Freude, die Pest an den Hals. Und zwar von ganzem Herzen. Diese drei Personen haben nicht nur meiner Schwester, sondern auch meinem Dad, der sich unendlich sorgt, das Fest vermiest. Mit Intriegen, falscher Nachrede und Diffamierung, kurz gesagt, Mobbing. Meine Schwester liebt ihren Job und die Leute, mit denen sie arbeitet. Und jetzt wird ihr vorgeworfen, ihre Schutzbefohlenen zu misshandeln. Ausgerechnet meine Schwester! Und die Vorwürfe stammen von Personen, die die Arbeit nicht gerade erfunden haben.
Dies war natürlich das Haupthema über die Feiertage. Ich könnte kotzen! Solche ... ich glaube, kein Schimpfwort, das nicht zensiert werden würde, kann meine Wut und mein Entsetzen auch nur annähernd ausdrücken.
Diesen Personen wünsche ich alles Schlechte und Üble, was man sich vorstellen kann. Sie sollen in der Gosse verrotten, während sie von Maden und Ratten aufgefressen werden. Und keiner soll sie vermissen und sich um ihr Schicksal kümmern.
Frohe Weihnachten!

Donnerstag, Dezember 14, 2006

Junimond im Dezember

Bumm. Aus, vorbei. Von einem Tag auf den anderen.
Letzte Woche war alles noch in Ordnung, heute eine SMS, dass er mich später anrufen will. Panik, weil er sowas noch nie gemacht hatte, Anruf mit Vorankündigung. Ich habe es irgendwie kommen sehen.
Es wäre ja auch echt zu schön gewesen. Naja, was beklag ich mich ... reg ich mich doch lieber mal 'ne Runde über den Kerl auf, damit ich danach endlich schlafen kann!
Ein Telefongespräch voller Floskeln und Nichtigkeiten. Zum Kotzen.
"Ich habe jemanden kennengelernt..." - habe ich auch. Mehrere sogar. Hab ich ihm aber nicht gesagt. Geschlafen hab ich auch mit einem von ihnen, in unserer Anfangszeit, als ich noch nicht verliebt in ihn war.
"... das könnte was Festeres werden ..." - wie schön! Hat er an dieser Stelle einen Luftsprung erwartet? Oder hätte ich jubeln sollen, denn schließlich bin ich lange nicht mehr so galant einen Kerl losgeworden. In meinen letzten Beziehungen war ich immer das Arschloch, das Schluss gemacht hat.
"... mir geht's da jetzt echt nicht gut bei ..." - OOOOOCH, du Armer, setz dich hin, nimm dir 'nen Keks. Komm, ich nehm dich in den Arm und tröste dich. Das tut mir ja sooo leid für dich, dass es dir so schlecht geht!
"... das war so echt nicht geplant ..." - ja, nee, is klar. Gefühle kann man nicht steuern. Weiss ich ja auch. Aber weh tut's trotzdem!!!
"... ich hab dich nicht ausgenutzt. Die Zeit mit dir war schön. ..." - Werd' ich mir für zukünftige Schluss-mach-Szenen merken ... Ach nee, ich glaub, der Spruch war schon bei Adam und Eva alt...
"... du wirst dich doch melden, oder? ..." - Klar! Spätestens beim nächsten Urknall. Anders wird's ein bisschen schwierig werden, weil ich reflexartig seine Nummer gelöscht habe.
"... lass dich nicht hängen ..." - Hä? Erstens hab ich für so 'nen Quatsch keine Zeit, und zweitens kostet mich sowas (nach 3 Monaten) ein oder zwei schlaflose Nächte. Die erste ist fast vorbei, also, was soll ich da noch groß hängen lassen?
"... ich hab ja gemerkt, dass sich in letzter Zeit mehr Gefühl bei dir entwickelt hat ..." - Na super, ich hätte dich sonst leicht für einen unsensiblen, gefühlskalten Eisblock halten können!
"... aber ich hab mich halt nicht in dich verliebt ..." - und du bist doch ein Eisblock, mit all seinen positiven Eigenschaften...
Kann man's eigentlich noch beschissener machen? Ich weiss nicht. Das letzte Mal, das ein Kerl mit mir Schluss gemacht hat, liegt ungefähr 12 Jahre zurück (wenn man jetzt mal von meiner kleinen Amour-Fou-Episode absieht). Aber das war damals im Streit, soweit ich mich erinnern kann. Das war dann sicherlich zumindest noch emotional spannend. Aber heute hab ich bloß ein bisschen rumgezickt, weil er mich verletzt hat, aber ich meine, es waren bloß 3 Monate, und wenn er sich unbedingt in meine lange und-ferner-liefen-Schlange einreihen will, dann kann er das gerne haben.
Meine Geschwister hatten ihn aufgrund eines Fotos "Unkraut-Yeti" genannt. Und sie hatten mal wieder Recht....
Ich hätte ihm noch sooo viel sagen können, aber was hätte ich davon gehabt? Nichts. Vielleicht ein bisschen Genugtuung, aber ich bin der Meinung, dass man sich auch nach einer Trennung immer noch in die Augen sehen können muss. Na, spätestens Freitag (na, mitten in der Woche muss ich ja leider noch arbeiten) gieß ich mir mal 'ne nette Menge Allohol in d'r Kopp, und dann ist alles wieder gut (sobald der Schädel am nächsten Tag weg ist).
So, und jetzt noch eine Stellungnahme zu meiner aktuellen Stimmung (und hoffentlich kann ich jetzt auch schlafen!):

Sonntag, Dezember 10, 2006

Beziehungsweisheiten Teil 2

Männer sind wie Hunde.
Und zwar nicht nur, wenn es darum geht, sich in der Natur die Blase zu entleeren. Es gibt viel mehr Ähnlichkeiten, als sich Frau darüber im Klaren ist! Sehen wir uns doch Hund und Mann mal im Vergleich an.
Punkt 1: Blasenentleerung
Der wohl offensichtlichste Punkt. Hunde heben bei jeder Gelegenheit das Bein. Bei einem Mann verbietet das in den meisten Fällen der Anstand. Aber sobald ein Mann nicht mehr in dem eingezwängten Umfeld der Stadt ist, sucht er sich auch gerne mal einen Baum, an dem er sich erleichtert.
Unter Alkoholeinfluss ändert sich dieses Verhalten allerdings von Grund auf. Da wird auch die Stadt zum Wald. Laternenmasten, Hausecken, ja, sogar einfache Gullis werden zu "Bäumen" umfunktioniert. Genau wie beim Hund, wenn nicht sogar schlimmer!
Punkt 2: Schwanzwedeln
Ein Hund wedelt, ganz offensichtlich, mit dem Schwanz, wenn er sich freut. Ein ganz eindeutiges Signal, das Herrchen oder Frauchen als Stimmungsbarometer dient.
Beim Mann ist das genauso ;-)
Punkt 3: Kommunikation
Hunde reagieren auf eindeutige und simple Befehle. Komplizierte Sätze oder gar unklare Andeutungen verstehen sie nicht.
Männer sind genauso. Was heißt, dass Frau nicht mehr als zehn Wörter in einen Satz einbauen und dem Mann keinen Interpretationsspielraum geben sollten.
Hier ein Beispiel:
Sagt Frau: "Oh, sieh mal, dieser Diamantring ist einfach wunderschön!", antwortet er: "Ja, sicher!", und das war's. Auf die Idee, dass die Andeutung heißen soll, dass Frau diesen Ring gerne geschenkt bekommen möchte, käme er nicht einmal im Traum. Wenn Frau aber sagt: "Den Diamantring möchte ich gerne zum Geburtstag haben.", dann ist die Sache eindeutig geklärt. Es gibt keinen Raum für Interpretation, "Diamantring" und "Geburtstag" sind simple, eindeutige Begriffe. Aber um Verwechslungen zu vermeiden, sollte Frau auch sicher gehen, dass er verstanden hat, welcher Ring nun gemeint ist.
Es reicht auch nicht, zu sagen: "Ich war schon ewig nicht mehr im Kino!". Der für Männer verständliche Satz wäre: "Ich will heute Abend mit dir ins Kino. Ich möchte gerne den neuen James Bond sehen." Eindeutige Formulierung, einfache Sätze. Keine Nebensätze, die den Satzbau unübersichtlich machen. So etwas wird auch vom Mann verstanden.
Punkt 4: Hinterhältigkeit
Wer denkt, Hunde gucken treu-doof, weil sie auch treu und lieb sind, der irrt gewaltig. Auch die Hunde, die irgendwann ihre Besitzer oder andere Personen angefallen und gebissen haben, haben mal treu-doof geguckt. Hunde sind unehrlich. Sie sind ihrem Leittier untergeben, verstecken aber ihre wirklichen Gefühle. Sie gucken halt nur treu-doof, erst recht, wenn Frau ihnen auf die Schliche gekommen ist.
Punkt 5: Lob
Jeder freut sich über Lob. Besonders ein Hund, weil er sich dadürch in seinem Handeln bestärkt fühlt. Ebenso der Mann. Er zeigt es vielleicht nicht so offen wie ein Hund, aber ein Lob geht im runter wie Öl. Er fühlt sich direkt um zwei Meter größer und viel stärker. Aber Achtung bei zuviel Lob: eine Überdosis an Bestätigung kann dazu führen, dass Mann sich auf dem erhaltenen Lob ausruht und keinen Finger mehr hebt! Bei Lob also besser kleckern als klotzen.
Punkt 6: Reviermarkierung
Der Hund markiert sein Revier bekannterweise durch das Heben des Beins. Das verbietet dem Mann der Anstand. Er kann ja schlecht seine Frau anpinkeln, weil sie zu ihm gehört. Der Mann macht seine Besitzansprüche mit einer anderen Körperflüssigkeit deutlich: Spucke. Das fängt schon im Kleinkindalter mit dem Anlecken von Bonbons, die ausser ihm keiner essen soll, später folgt das Besabbern von Biergläsern. Eine Frau wird ebenfalls durch Anlecken, und schlimmstenfalls auch Besabbern, als alleiniger Besitz markiert, der eifersüchtig verteidigt wird, sollte ein anderer Mann in sein Revier vordringen.
Was lernen wir Frauen daraus? Immer schön geduldig sein, nicht zuviel, nicht zuwenig loben, immer schön deutlich sprechen, und nicht zuviele Informationen auf einmal in einen Satz einbauen. Und einfach den Mann an sich mit Humor nehmen. Er kann halt nicht anders.
;) ;) ;)
PS: Männer, bevor Ihr Euch aufregt: Ich hätte Euch auch mit dem Urmenschen vergleichen können.... :-P